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Wolff zieht Norwegen den Zahn

Handball: Europameisterschaft Männer

GDN - Die deutsche Handball-Nationalmannschaft kämpft sich von Sieg zu Sieg. Auch gegen Norwegen wurde kein Schönheitspreis gewonnen, dafür aber zwei Punkte ergattert. Im dänischen Herning wurde auch das zweite Hauptrundenspiel gewonnen, Norwegen mit 30:28 (15:17) besiegt.
Ohne Torhüter Andreas Wolff vom THW Kiel hätte die deutsche Mannschaft die Partie bestimmt nicht gewonnen. Was der Keeper in den 60 Minuten hielt, war sensationell. Schon in der ersten Halbzeit hielt er die Deutsche Mannschaft im Rennen, die sich ungewohnt viele technische Fehler im Angriff erlaubte und zahlreiche Chancen nicht im Tor von Norwegen unterbrachte. Auch so abschlusssichere Akteure wie Kreisläufer Johannes Golla zeigten Abschlussschwächen. In der Endphase de rsten Halbzeit steigerte sich die deutsche Riege, die aber trotzdem mit zwei Toren Rückstand in die Halbzeit ging.
Nach dem Seitenwechsel wechselte Trainer Alfred Gislason den Flensburger Marko Grigic ein. Der Rückraumspieler war in den bisherigen Begegnungen weit hinter seinem Leistungsvermögen zurückgeblieben. Gegen Norwegen lief er nach seiner Einwechslung zur Höchstform auf, erzielte sieben Tore, und war zusammen mit Andreas Wolff ein Architekt des Erfolges. Nach 60 Minuten hieß es für die deutschen Spieler und Verantwortlichen kräftig durchatmen.

Tore für die deutsche Mannschaft erzielten: Marko Grigic (7), Lukas Zerbe (5/2), Johannes Golla (5), Franz Semper (4), Nils Lichtlein (3/2), Renars Uscins (2), Juri Knorr (1), Rune Dahmke (1), Lukas Mertens (1),Jannik Kohlbacher (1);
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